Geschäftsbericht 2018/19 und Protokoll der GV 2018 sind online

Die Weichen für die Zukunft der Biel-Kinzig AG sind gestellt und wir dürfen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018/19 zurückblicken. Entnehmen Sie dem Geschäftsbericht 2018/19 sowie dem Protokoll der letztjährigen Generalversammlung alle weiteren Informationen zum vergangenen Geschäftsjahr.

Weitere Informationen zur Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Website.

Mit freundlichen Grüssen
der Verwaltungsrat der Biel-Kinzig AG

Bergwelten Fotografieren – Berge und Pflanzen richtig in Szene setzen

Sobald der Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen lockt, beginnt wieder die Zeit der ausgiebigen Wanderungen und Bergtouren. Während man die Natur in vollen Zügen geniesst, bietet sich hier und da doch die Möglichkeit, sie in kunstvollen Fotografien festzuhalten. Wir zeigen Ihnen wie Sie in der Bergfotografie glänzen können und geben Ihnen nützliche Tipps wie Sie die wunderschönen und seltenen Pflanzen der Bergwelt, wie Leberblümchen und Gelber Frauenschuh, gekonnt in Szene setzen.

Berglandschaften fotografieren – Berge, Pflanzen und ihre Umgebung richtig in Szene setzen


Die Vorbereitungen für eine Wanderung mit der Kamera
Für eine erholsame Wanderung mit der Kamera ohne Rückenschmerzen ist es wichtig, die Fotoausrüstung so weit wie möglich zu reduzieren. Beschränken Sie sich nur auf das nötigste Equipment, um zusätzliches Gewicht zu vermeiden. Bei der Wahl der Objektive sollten Sie auf Funktionalität setzen und sich überlegen was Sie gern mit der Kamera festhalten wollen. Für die Bergfotografie eignen sich Weitwinkelobjektive hervorragend, um Panoramalandschaften abzubilden, aber auch ein Standardzoomobjektiv kann Ihnen durch seine Vielseitigkeit gute Dienste leisten.

Wollen Sie sich ganz auf die Pflanzenwelt konzentrieren, sollten Sie an ein Makroobjektiv denken. Viele seltene Pflanzen, wie der Gelbe Frauenschuh oder das Leberblümchen, wachsen gern versteckt im Wald. Ein kleines Reisestativ hilft, um den zum Teil schwierigen Lichtverhältnissen mit Langzeitbelichtungen zu trotzen.

Tipps für einzigartige Bergfotos
Ist die Fototasche gepackt, können Sie sich an die Bergfotografie wagen. Hier sind ein paar Tipps für gelungene Bergfotos:
– Versuchen Sie verschiedenen Perspektiven einzunehmen, um interessante Blickwinkel festzuhalten und so Fotos zu knipsen, die nicht alltäglich wirken.
– Nutzen Sie verschiedene Lichtsituationen aus. Besonders stimmungsvolle Bilder werden durch den Sonnenauf- bzw. -untergang erzeugt. Aber auch ein Spiel mit Gegenlicht kann einzigartige Fotos hervorbringen.
– Suchen Sie sich führende Linien in der Landschaft, um das Bild harmonischer und strukturierter wirken zu lassen.
– Um ein Foto vielschichtig zu gestalten, versuchen Sie verschiedenen Bildebenen (Vorder-, Mittel-, Hintergrund) auszufüllen.
– Für die Bergfotografie muss es nicht unbedingt sonnig sein. Schlechtes Wetter bietet ebenfalls interessante Motive, zum Beispiel interessante Wolkenformationen, die an den Bergspitzen hängen bleiben, oder Spiegelungen in Pfützen. Hierfür können Sie auch Filter einsetzen.

Ein Fluss fliesst durchs Tal einer Berglandschaft

Einzigartige Blumen und andere seltene Pflanzen richtig fotografieren
Wunderschöne Blumen, seltene Orchideen und andere beeindruckende Pflanzen wachsen oft versteckt in den bergigen Waldregionen. Sie benötigen daher ein waches Auge und Geduld, um diese seltenen Pflänzchen zu finden. Verlassen Sie jedoch auf der Suche nicht die ausgeschilderten Wanderwege und achten Sie darauf, diese geschützten Pflanzen nicht zu beschädigen. Ein respektvoller Umgang mit der Natur ist auf allen Wanderungen und Fotoausflügen stets zu beachten.

Wie bereits erwähnt, sollten Sie ein Makroobjektiv (50 bis 60 mm) oder ein Hilfsmittel wie beispielsweise eine Nahlinse verwenden, um Pflanzen detailreich ablichten zu können. Da die Lichtverhältnisse in schattigen Wäldern oft schwierig sind, sollten Sie den ISO-Wert möglichst klein halten und dafür mit einer längeren Belichtungszeit arbeiten. So halten Sie das Bildrauschen gering und erhalten trotzdem helle und scharfe Fotos. Bei einer langen Belichtungszeit muss die Kamera dementsprechend lange ruhig gehalten werden, weshalb Sie ein Stativ benötigen werden. Sollten Sie einen Blitz verwenden, dann achten Sie darauf, dass die Lichtverhältnisse stets natürlich wirken.

Nahaufnahme einer Blume – Durch eine geringe Schärfentiefe verschwimmt der Hintergrund.


Beim Zusammenspiel zwischen Schärfentiefe und Blendenzahl müssen Sie sich bewusst werden, welchen Effekt Sie mit dem Foto erzielen möchten. Soll der Hintergrund möglichst unscharf und verschwommen wirken, sollten Sie eine niedrige Blendenzahl wählen. So stellen Sie die Pflanze in den Vordergrund und störende Elemente im Hintergrund verwischen. Möchten Sie weitere Details aus der Umgebung mit ins Bild setzen, dann sollte die Blende möglichst geschlossen sein. So können Sie zum Beispiel den Gelben Frauenschuh in den Vordergrund setzen und eine Bergspitze im Hintergrund mit ablichten. Beachten Sie, dass die Belichtungszeit immer entsprechend angepasst werden muss.

Fazit
Natur- und Landschaftsaufnahmen lassen sich mit einer Wanderung sehr gut vereinigen. Achten Sie darauf, die Fotoausrüstung zu reduzieren und sich respektvoll im Wald und auf der Alm zu verhalten. Da sich das Wetter schnell ändern kann, denken Sie daran, auch einen Regenschutz für sich und Ihre Kamera einzupacken. Wenn Sie ein passendes Motiv gefunden haben, dann können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Probieren Sie verschiedene Perspektiven aus und spielen Sie mit dem Licht, um einzigartige Fotos zu erhalten. Bei der Fotografie von Pflanzen können Sie durch gezielte Einstellungen an der Blende unterschiedliche Schärfentiefen erreichen und so interessante Bildkompositionen schaffen. Weitere interessante Artikel zum Thema Bergfotografie und zur Fotografie von Blumen und Pflanzen finden Sie auf der Webseite des Schweizer Fotomagazins «Fotos fürs Leben».

– Ein Fachbeitrag von Lisa Jelitte-Wolf, Fotos fürs Leben –

FIS-Regeln – Sicher auf der Piste

Seit Ende November 2018 ist die aktuelle Wintersportsaison in der Schweiz in vollem Gange, und auch bis zum Saisonschluss im März 2019 werden noch zahlreiche Besucher zum Skifahren und Snowboarden erwartet. Egal ob Profi-Athlet oder Hobbysportler – damit die Sicherheit für jeden auf der Piste gewährleistet ist, sollten einige grundlegende Regeln berücksichtigt werden. Die Verhaltensvorgaben von der Fédération Internationale de Ski (FIS) sind daher, wie der Name bereits sagt, international gültig und von allen Wintersportlern einzuhalten.

Einen Überblick über die FIS-Regeln erhalten Sie hier sowie weiterführende Informationen im kostenfreien eBook der gomobile media GmbH.

Vorgaben der FIS
Um mit dem Snowboard oder auf Skiern unterwegs zu sein, benötigt niemand einen Führerschein. Dennoch sind einige Verkehrs- und Verhaltensregeln auf der Piste von allen zu berücksichtigen, damit mögliche Unfälle auf ein Minimum beschränkt werden.
Die erste und wichtigste Regelung lautet daher «gegenseitige Rücksichtnahme». Jeder Wintersportler sollte darauf achtgeben, mit seinem Verhalten, seiner Fahrweise sowie seiner Geschwindigkeit die anderen Verkehrsteilnehmer keineswegs zu gefährden. Das bedeutet vor allem, sein Tempo zu drosseln, wenn mal etwas mehr Skibegeisterte auf der Piste unterwegs sind oder auch wenn die Wetterbedingungen keine klare Sicht zulassen, sowie beim Überholen und Ähnlichem ausreichend Abstand zu den anderen Fahrern zu wahren. Das Anhalten mitten auf der Abfahrt ist ebenfalls zu vermeiden, da plötzliche Ausweichmanöver für alle Beteiligten gefährlich werden können.
Vorrang haben alle, die sich bereits auf der Piste befinden. Das bedeutet, dass Personen, die nach einem Halt weiterfahren möchten oder aus einer anderen Richtung auf diese Abfahrt einfahren, sowohl nach oben als auch nach unten Rücksicht nehmen und Vorfahrt geben müssen. Wird ein Auf- oder Abstieg zu Fuss notwendig, ist dieser am Rand der Strecke durchzuführen, da auch dies ein Hindernis für die schnellen Ski- und Snowboardfahrer darstellt.

Zeichen und Markierungen kennen
Zur eigenen Sicherheit ist es ausserdem wichtig, die Gefahrenzeichen und Warnschilder identifizieren zu können und umgekehrt die Markierungen für erlaubte Strecken zu kennen. Vor der ersten Abfahrt sollten sich Anfänger daher mit den möglichen Symbolen, die ihren Weg kreuzen könnten, vertraut machen. So sind etwa die blau und grün markierten Abfahrten für Skianfänger geeignet, während die roten Pisten für Fortgeschrittene gedacht sind. Schwarz gekennzeichnete Strecken sind oftmals eine Herausforderung, können aufgrund schmaler, buckeliger oder vereister Abschnitte deutlich schwieriger zu meistern sein und sind daher nur etwas für Skifahrer mit langjähriger Erfahrung.

Auch die Gefahrenskala für die Lawinenwahrscheinlichkeit sollte allen Wintersportlern bekannt sein. Dabei gibt es fünf Stufen mit entsprechenden Handlungsempfehlungen, welche in der folgenden Tabelle aufgelistet sind:

Gefahrenstufe Lawinengefahr Bedeutung und richtiges Verhalten
1 gering Im Allgemeinen herrschen sichere Verhältnisse. Lawinen sind nur vereinzelt zu erwarten.
2 mässig Bei grosser zusätzlicher Belastung an Steilhängen ist eine Lawinenauslösung möglich. Bei der Wahl der Route ist daher Vorsicht geboten.
3 erheblich Eine geringe zusätzliche Belastung kann bereits Lawinen auslösen. Spontane Lawinen sind möglich. Es herrscht eine kritische Situation für Wintersportler: besondere Vorsicht!
4 gross Die Wahrscheinlichkeit für spontane sowie sehr grosse Lawinen ist hoch. Wintersportler sollten sich ausschliesslich auf die Nutzung der freigegebenen Abfahrten und Routen beschränken.
5 sehr gross Es ist mit sehr vielen und/oder sehr grossen Lawinen zu rechnen. Auch für Strassen und Siedlungen im Tal besteht Gefahr. Wintersportler sollten jegliche Touren vermeiden.

Die meisten Schilder sind selbsterklärend, damit sie von allen Wintersportlern – ob gross oder klein – verstanden werden können. Kinder sollten dennoch nicht alleine auf unbekannten Strecken unterwegs sein.

 

Gastbeitrag von www.bussgeldkatalog.net

«Mini Beiz, dini Beiz» im Berggasthaus Biel

In der Sendung «Mini Beiz, dini Beiz Alphütten Spezial» präsentieren die fünf Stammgäste aus Glarus und Uri ihre Lieblingsbeiz und laden die Zuschauer ein, die unterschiedlichen schönen Fleckchen der Schweiz zu entdecken. Die Teilnehmer der 7. Staffel «Berghütten Spezial» speisen in der «Alp-Hittä» auf dem Nätschen mit Stammgast Franz Steinegger, im «Uhu» in Braunwald mit Regula Meier, in der Skihütte Obererbs in Elm mit Martin Baumgartner, im Berggasthaus Biel in Bürglen mit Stammgast Nadia Gisler und im Alpstubli Gitschenen in Isenthal mit Stammgast Robert Schnydrig.

Die Stammgäste zeigen uns, was ihr Restaurant so besonders macht und was für Geschichten und Erlebnisse sie verbinden. Am Ende jeder Folge bewerten sie den gesamten Abend nach den drei Kriterien Ambiente, Essen und Preis-Leistungs-Verhältnis und vergeben zwischen 0 und 10 Punkten. Die Beiz, die am Ende der Woche am meisten punkten konnte, gewinnt eine Auszeichnung und zusammen mit dem Stammgast 1‘000 Franken.

«Mini Beiz, dini Beiz» mit dem «Berghütten Spezial» auf dem Biel wurde am Donnerstag, 18. Juli 2019 auf SRF 1 um 18.15 Uhr ausgestrahlt.

Eindrücke vom Dreh im Berggasthaus Biel:

 

Bärgüf Bärgab

1. Urner Wanderwochenende

Das Klausenpassgebiet gehört zweifellos zu den schönsten Passlandschaften der Schweiz. Dort auf der Sonnenseite des Kantons Uri führt die Route des Schächentaler Höhenweges vorbei an fantastischer Landschaft, majestätischen Bergen und einer einzigartigen Blumen- und Pflanzenwelt.

Während dem von der Uri Tourismus AG initiierten 1. Urner Wanderwochenende vom 30.6. – 1.7.2018 können Familien besonders profitieren. Bei den Luftseilbahnen Eggberge, Ruogig-Fleschsee, Ratzi und Biel-Kinzig fahren Kinder bis zum 16. Altersjahr gratis mit.

Entfliehen Sie der Sommerhitze und geniessen Sie ein Wochenende in der kühlen Alpenfrische. Ob auf einem kleinen Rundgang auf dem Biel oder einer Wanderung entlang dem Schächentaler Höhenwegs, es ist für alle etwas dabei.

Kinder können sich auf den Spielplatz, rund 20 Minuten von der Bergstation der Biel-Kinzig Luftseilbahn freuen. Zwei Klettertürme, die mit einer Hängebrücke verbunden sind, heissen die Besucher schon von Weitem willkommen. Neben Rutschbahn und Schaukeln schult ein Parcours aus Balancierbalken, Holzklötzen und Slackline spielerisch das Gleichgewicht der Kinder. Währenddessen laden die vielen Sitzgelegenheiten die Erwachsenen ein, die tolle Aussicht in die Urner Bergwelt zu geniessen oder bei der Feuerstelle das Essen vorzubereiten. Die angrenzende Hütte bietet bei schlechtem Wetter genügend Picknickplätze und bei Sonnenschein genügend Schatten an.

Verpassen Sie nicht die Aktion «Bärgüf, Bärgab» und profitieren Sie am Wochenende vom 30.6. – 1.7.2018 vom Familienticket, wobei alle Kinder bis zum 16. Altersjahr gratis mit der Luftseilbahn fahren.

Wir freuen uns auf Sie!

Seltene Schönheit am Gangbachweg auf dem Biel

Nun ist es wieder soweit, entlang des Gangbachweges (Orchideenweg), einem rund einstündigen Rundweg direkt ab der Bergstation der Biel-Kinzig Bahn, kann man zur Zeit hunderte der sehr seltenen Orchideenart «Gelber Frauenschuh» bestaunen. Verpassen Sie dieses seltenen Naturschauspiel nicht und bewundern Sie die schönen Pflanzen noch bis ca. Ende Juni.

Der Gangbachweg, oder auch Orchideenweg genannt, ist ein schöner und abwechslungsreicher Rundweg, bei dem es viel zu bestaunen gibt. Er führt durch offenes Wiesengelände und über kleine Brücken die über romatische Wildbäche führen. Bäume spenden dort Schatten, wo es leicht bergauf geht. Zwei Grillstellen am Wegrand landen zum Verweilen und Geniessen ein.

Ebenfalls führt der Weg direkt am Kinderspielplatz der IG Biel bewegt vorbei, der seit letztem Sommer Jahr mit einem neuen Spielturm aufwartet. Der Gangbachweg ist deshalb auch für Kinder ein abwechslungsreicher Wandervorschlag.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weiterer Meilenstein der Luftseilbahn Biel-Kinzig in Sicht

Seit der Gründung der Biel-Kinzig AG am 12. Juni 2017 und der erfolgreichen Weiterführung des Luftseilbahn-betriebs ab 22. Juni 2017 ist viel geschehen. Nach einem erfolgreichen Start in die Wintersaison wird nun auch die anstehende Sanierung der Seilbahnsteuerung und des Seilbahnantriebs in Angriff genommen. Dazu greift der Verwaltungsrat auf die Unterstützung von fachkundigen Persönlichkeiten zurück.

2017 war für die Biel-Kinzig AG von wichtigen strategischen Weichenstellungen und operativen Herausforderungen geprägt. Der Konkurs der alten AG sowie die Weiterführung des Betriebs mit keinerlei Unterbrüchen haben dem Verwaltungsrat einiges abverlangt. In einer ersten Konsolidierungsphase mussten die Prozesse der Biel-Kinzig AG analysiert und umstrukturiert werden. Stets mit dem Ziel einen wirtschaftlich gesunden Transport- und Wintersportbetrieb aufrecht zu erhalten.

Biel-Kinzig AG auf Kurs
Dank der Unterstützung und dem persönlichen Einsatz der Mitarbeitenden konnten betriebliche wie auch personelle Restrukturierungen schnell umgesetzt werden. Strategische Ziele wurden festgelegt, Verträge neu verhandelt und die kantonalen Bewilligungen sowie die Bundeskonzession für den Sessellift konnten fristgerecht eingeholt werden. Die neu definierten Prozesse wurden realisiert und Dank dem frühen Wintereinbruch konnten die Anlagen auf dem Biel bereits vor Weihnachten für den Winterbetrieb geöffnet werden, was sich auch in den Zahlen niederschlug. «Alles in Allem darf man hinsichtlich der anspruchsvollen Situation der Klein-Skigebiete sehr zufrieden sein mit dem Verlauf der aktuellen Wintersaison.» bestätigt Verwaltungsratpräsident Bernhard Riedi und ergänzt: «Dennoch gilt es für die Biel-Kinzig AG nach wie vor auf Veränderungen zu reagieren und Verbesserungspotential bestmöglich auszuschöpfen.»

Steuerung und Antrieb der Luftseilbahn müssen ersetzt werden
Der Seilbahnbetrieb konnte seit der Weiterführung durch die neue AG ohne nennenswerte Zwischenfälle abgewickelt werden. Kleinere Störungen konnten durch die Sisag behoben werden und die Luftseilbahn wurde vom IKSS (Interkantonales Konkordat für Seilbahnen und Skilifte) geprüft und für sicher befunden. Dennoch gibt es mehrere wichtige Gründe, weshalb die Sanierung der 30-jährigen Steuerung sowie des 45-jährigen Antriebs unabwendbar geworden ist. Einerseits wurde der Sanierungsbedarf bereits vor vielen Jahren erkannt, konnte aber durch die Verschuldung der alten Gesellschaft nicht umgesetzt werden. Andererseits sind mittlerweile kaum noch Ersatzteile für die veraltete Elektronik und Mechanik erhältlich, die für eine Reparatur notwendig wären. Zudem kommt die Luftseilbahn neben den Bedürfnissen der Wintersportler und Sommertouristen auch denjenigen der Anwohner und Landwirtschaftsbetrieben in der Region nach. Ein Totalausfall der Steuerung oder des Antriebs würden die Erschliessung der Biel-Kinzig Region gefährden. Schüler/-innen und Arbeitnehmende kämen nur unter erschwerten Bedingungen ins Tal.

Herausforderung angenommen
Um die Sanierung der in die Jahre gekommenen Steuerung und des Antriebs in Angriff zu nehmen, hat sich der Verwaltungsrat der neu gegründeten Biel-Kinzig AG fachkompetente Hilfe geholt. Mit Franz Steinegger, Alt Nationalrat und Rechtsanwalt, welcher bereits als Urkundsperson die Gründung der Biel-Kinzig AG im vergangenen Jahr durchführte, konnte eine kompetente Person gewonnen werden. Im technischen Bereich darf auf das Wissen und Engagement von Walter Gisler, welcher langjährige Erfahrung im Seilbahnbau hat, gezählt werden. Des weiteren werden sich Erich Arnold, Finanzen und vom Verwaltungsrat der Biel-Kinzig AG Bernhard Riedi, Verwaltungsratpräsident; Markus Arnold, Leitung Unterhalt Seilbahn sowie Cordula Schuler, Protokollführung dieser wichtigen Aufgabe annehmen.

Der Ausschuss wird sich in den kommenden Monaten intensiv mit der Sanierung von Steuerung und Antrieb auseinandersetzen. Der fünfköpfige, nebenamtliche Verwaltungsrat ist zusammen mit seinen Stabstellen gewillt, die Herausforderungen der Sanierung anzunehmen und das Biel als wunderschönes Naherholungs- und Wohngebiet weiterhin zu erhalten.
Weitere Informationen zur Sanierung sowie einer möglichen Finanzierung werden die Aktionärinnen und Aktionäre an der ordentlichen Generalversammlung im Herbst erhalten.

 

Medienmitteilung vom 14. Februar 2018

Seit 1980 regelmässig auf dem Biel zu Gast

Ulrich Stössel ist Lehrbeauftragter im Bereich Medizinische Soziologie und Medizinische Psychologie der Universität Freiburg und besucht den Biel bereits seit 1980. Mehrmals pro Jahr führt er mit Medizinstudierenden in ihrem ersten Studienjahr ein Wochenendseminar im Lagerhaus Rämsenberg auf dem Biel durch.

Die Bürgler Hauszeitung «Tell Me» hat nachgefragt, wie es dazu gekommen ist dass regelmässig Studierende aus Freiburg ihr Seminar im Rämsenberg verbringen und weshalb das Biel bei den jungen Ärzten eine bleibende Erinnerung hinterlässt.

Hier gehts zum Artikel

Die Biel-Kinzig AG dankt Ulrich Stössel für seine jahrelange Treue und wünscht ihm auch weiterhin viel Erfolg und Freude bei der Organisation und Durchführung seiner Seminare.

Winter-Vorbereitungen

Der Biel ist bereit für die Wintersaison

Am vergangenen Samstag, 28. Oktober trafen sich am frühen Morgen mehr als 20 Mitarbeitende der Biel-Kinzig AG auf dem Biel zum alljährlichen Arbeitstag. Sämtliches Material, das im Frühjahr säuberlich eingelagert worden war, musste wieder an den richtigen Platz verteilt und aufgestellt werden. In Fronarbeit wurden sämtliche Sicherheitsnetze, Winterwanderwegmarkierungen platziert und die Sessel und Bügel an die Lifte montiert. Auch die Saisonkarten warten erneut mit vielen Vorteilen auf.

Es war kühl, an diesem Samstagmorgen im Herbst. Das Thermometer zeigte nur wenige Grad an, als sich die 20 Mitarbeiter der Biel-Kinzig AG im Berggasthaus zur Arbeitsverteilung trafen. Bei Kaffee und Gipfeli teilte Hans Schuler, Leiter Skibetrieb die Anwesenden in verschiedene Gruppen ein. Denn es gab viel zu tun. Eine erste Gruppe widmete sich der Winterwanderwegmarkierung zwischen Ruogig und Ratzi. Mit einem Transportfahrzeug verteilten die Männer die Markierungspfosten an den richtigen Orten, wo sie dann mit Muskelkraft in die noch schneefreie Erde gerammt wurden. Eine weitere Gruppe widmete sich den beiden Pistenfahrzeugen. Damit die Pisten auf dem Biel auch diese Saison wieder wie ein Teppich unter den Skiern hindurch gleiten, wurden die beiden Pistenmaschinen angehoben, kontrolliert, die Raupen montiert und Instand gesetzt. Weiter wurde der Kinderlift Weissenboden installiert und für die Kinder vorbereitet. Auch der Skilift Biel Weissenboden wurde unter der Leitung von Toni Arnold, technischen Leiter Skilift auf den Winter vorbereitet. Bügel für Bügel wurde von den Männern kontrolliert, geschmiert, mit den ausziehbaren Seilen versehen und im richtigen Abstand montiert. Neben dem Lifttrassée schlugen die Mitarbeitenden Pfähle ein und befestigten die Schneenetze, damit der ganze Schnee im rauen Wind nicht von den Pisten getragen wird. Die Treppe, welche einen direkten Zugang von der Bergstation der Luftseilbahn zum Skilift ermöglicht, wurde mit vereinten Kräften platziert. Auch die Sicherheitsnetze wurden für den Notfall gespannt und gewissenhaft fixiert.

100 Sessel für Wintersportbegeisterte
Als alljährliches Highlight kann die Sesselmontage der Sesselbahn Zopfen – Eggen bezeichnet werden. Unter den Anweisungen von Marcel Brändle, Betriebsleiter Sessellift und Thomas Arnold, Pistenrettungschef wurden die Sessel aus dem Keller gehievt und mit einem Kettenzug in die Höhe gezogen. Auf dem Seil festgeschraubt konnten die ersten der hundert Sessel bereits lange vor dem Mittagessen ihre Reise Richtung Bergstation antreten. Fast auf den Zentimeter genau wurden die Abstände zwischen den verschiedenen Sesseln eingemessen, was vom Kettenzugführer und vom Sesselbahnmaschinisten eine ruhige Hand verlangte.
Alle Gruppen arbeiteten motiviert und wirkungsvoll ohne Pause bis zum Mittagessen im Skihaus Edelweiss. Bei Älpler Magronen und Apfelmus stärkten sich die Arbeiter für den Nachmittag. Kaum waren die Teller leer, das Kaffee getrunken, wurde bis am späten Nachmittag emsig weitergearbeitet, so dass am Feierabend fast nur noch der Schnee auf den Pisten fehlte.

Ein Gebiet hält zusammen
Als gegenseitige Wertschätzung und als Dank für das entgegengebrachte Vertrauen packte dieses Jahr auch der gesamte Verwaltungsrat mit an. Seit der erfolgreichen Weiterführung des Betriebs durch die neu gegründete Biel-Kinzig AG durfte sich der Verwaltungsrat nicht nur auf das Vertrauten der vielen Aktionäre, sondern auch auf den persönlichen Einsatz des Personals verlassen und ist dafür sehr dankbar.
In einer ersten Konsolidierungsphase wurden Prozesse analysiert und umstrukturiert, immer mit dem Kredo, einen wirtschaftlich gesunden Transportbetrieb sowie die bestehenden Wintersportanlagen aufrecht zu erhalten. Der Wintersportbetrieb ist für die Biel-Kinzig AG sicherlich von grösster Wichtigkeit und trägt massgeblich zum Erreichen der gesteckten Ziele bei. Darum hat sich die Biel-Kinzig AG auf einen schneereichen Winter vorbereitet und kann es kaum erwarten, die Pisten bei den passenden Schneeverhältnissen am 25. November 2017 für den Wochenendbetrieb und ab 23. Dezember 2017 für den täglichen Betrieb zu öffnen.

Saisonkarte bietet viele Vorteile
Profitieren Sie als Besitzer einer Saisonkarte der Biel-Kinzig AG von einem Rabatt von 50% auf Tageskarten in 7 anderen Urner Skigebieten sowie Airolo; 20% Reduktion auf Funktionswäsche/Socken von Smartwool und Falke bei Imholz Sport Bürglen sowie 20% Rabatt auf Tageseintritte im Schwimmbad Altdorf. Zudem erhalten alle Saisonkarteninhaber einen 10% Gutschein für den Seilpark Rigi. Als besonderes Dankeschön für einen Saisonkartenkauf vom 1. – 30. November 2017 erhalten Sie als Wintersportler/-in zudem einen Gutschein für eine kostenlose Berg- und Talfahrt bei der Biel-Kinzig AG.

Die Biel-Kinzig AG freut sich, Sie auf dem Biel begrüssen zu dürfen und hofft auf einen schneereichen Winter.

 

Impressionen des Tages